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Biometrischer Reisepass (ePass)

Seit Oktober 2005: neuer biometrischer Reisepass (ePass) für 59 Euro

Der ePass hat eine Gültigkeit von 10 Jahren und bietet nach Meinung der Bundesregierung einen Höchststand an Fälschungssicherheit. Der neue Reisepass kostet 59 Euro und speichert auf einem Chip (einem RFID-Chip) das Gesichtsbild des Passinhabers. Wahrscheinlich ab 2007 wird der Reisepass auch Fingerabdrücke (der beiden Zeigefinger) und einen Scan der Iris erhalten. Für Jugendliche ist der Pass nur sechs Jahre gültig und kostet 37,50 Euro.


Kosten des ePasses

Die Passgebührenverordnung §1 besagt:

* ePass - 10 Jahre gültig: 59 Euro
* ePass für Personen unter 25 Jahren - 5 Jahre gültig: 37,50 Euro.
* vorläufiger Reisepass - ein Jahr gültig: kostet 26 Euro.

Damit hat sich der Preis für einen Reisepass in Deutschland durch die Umstellung auf biometrische Erkennungstechnik mehr als verdoppelt.

Wer seinen neuen Pass in einer deutschen Auslandsvertretung (Botschaft, Konsulat) beantragt, muss zusätzlich zu den normalen Kosten auch die im Auslandskostengesetz festgehaltenen Gebühren entrichten: nach Passgesetz §20 sind das bis zu 300% der inländischen Gebühren. Ausserhalb der Dienstzeit darf die Gebühr dann noch einmal um 200 Prozent erhöht werden. Die genauen Informationen hierzu erhalten Sie bei den deutschen Auslandsvertretungen.



Seit November 2005 werden in Deutschland elektronische Reisepässe ausgegeben. Deutschland ist damit eines der ersten EU-Länder, das die Vorgaben einer EG-Verordnung umsetzt. Im ePass sind sogenannte biometrische Daten in einem Chip gespeichert: zunächst das digitale Passfoto, ab März 2007 sollen zusätzlich die Fingerabdrücke digital erfasst werden.

Mit dem ePass wird ein Höchststand an Fälschungssicherheit erreicht. Auch die Sicherheit vor dem Missbrauch echter Pässe durch andere Personen als den eigentlichen Passinhaber wird erhöht: Der Chip erlaubt eine elektronische Überprüfung, ob der Nutzer des Dokuments tatsächlich der Passinhaber ist.

 

Seit 1. November gilt bei Reisepässen die Fingerabdruckerfassung

Ab dem 1. November 2007 werden neu ausgestellte elektronische Reisepässe (sog. ePässe) neben dem digitalen Passfoto nun auch zwei digitalisierte Fingerabdrücke des Passinhabers im Chip enthalten.

Die Fingerabdrücke - in der Regel werden die beiden Zeigefinger erfasst - werden bei der Passbeantragung in den BürgerServiceCentern und Bürgerämtern mit Hilfe von Scannern sekundenschnell aufgenommen und elektronisch erfasst. Das Passantragsverfahren dauert damit kaum länger als bisher.

Der Reisepass (ePass) wird künftig in der Regel ab dem 12. Lebensjahr ausgestellt. Auf Wunsch der Eltern kann aber auch für Kinder unter 12 Jahren alternativ zu dem üblichen Kinderreisepass ohne Chip ein ePass ausgestellt werden; zum Beispiel für eine USA-Reise. In diesem Fall werden nur bei Kindern unter 6 Jahren keine Fingerabdrücke im ePass erfasst.

Bei vorübergehenden medizinischen Einschränkungen wie z.B. Hand oder Arm im Gips, die binnen drei Monaten vergehen, muss der ePass zu einem späteren Zeitpunkt beantragt werden. Für den Fall, dass dennoch kurzfristig ein Reisedokument benötigt wird, kann ein in der Gültigkeit begrenzter vorläufiger Reisepass (ohne Chip) ausgestellt werden. Bei dauerhaften medizinischen Einschränkungen kann ein ePass - je nach Situation - ggf. auch ohne Fingerabdruck ausgestellt werden.

Die Dateien der Fingerabdrücke werden nach der Aushändigung des beantragten Passes an den Antragsteller im Passregister gelöscht. Die auf dem Chip im Reisepass gespeicherten Daten können aufgrund komplizierter technischer Sicherheitsmechanismen nur mit bestimmten zertifizierten Lesegeräten sichtbar gemacht werden.

Alle bereits ausgegebenen Pässe und sonstigen Dokumente wie Kinderreisepässe und vorläufige Reisepässen behalten ihre vorgesehene Gültigkeit. Ein vorzeitiger Umtausch der Dokumente vor Ablauf ihrer Gültigkeitsdauer ist nicht erforderlich. Eltern sollten jedoch beachten, dass Kinderreisepässe (ohne Chip) künftig längstens bis zum 12. Lebensjahr ausgestellt oder verlängert werden dürfen.

Die Gebührenhöhe für Pässe bleibt auch mit der Einführung der Fingerabdrücke unverändert. Die Gebühr für einen ePass (Gültigkeit zehn Jahre) beträgt weiterhin 59,00 Euro. Für Personen, die noch nicht das 24. Lebensjahr vollendet haben, beträgt die Gebühr für den ePass (Gültigkeit sechs Jahre) 37,50 Euro. 

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